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„Der Balkon“, eine Baustelle
Visionen für einen belasteten Ort
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Kommentare zur Idee
Wie würde diese Idee den Umgang mit der österreichischen Vergangenheit verändern?
INFO


Wie kein anderer Ort steht der Wiener Heldenplatz symbolisch für die Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich. Der wichtigste Bezugspunkt dafür ist die Fläche über dem Haupteingang der Neuen Burg: der sogenannte „Hitler-Balkon“. Wenn dieser Ort öffentlich zugänglich wäre, wie sollte er Ihrer Meinung nach genutzt werden? Auch wenn kein Bauprojekt unmittelbar geplant ist, ist es der Auftrag des Hauses der Geschichte Österreich, Diskussionen zum Umgang mit der Vergangenheit anzustoßen.
Stimmen Sie hier über Vorschläge ab oder tragen Sie Ihre eigene Idee bei!

Historischer Hintergrund: Ort der Rede Hitlers am 15. März 1938 und Symbol der „Anschluss“-Begeisterung
Der Altan der Neuen Burg, die über 200m2 große Terrasse über dem Haupteingang, ist einer der zentralen Orte der österreichischen Zeitgeschichte. Am 15.3.1938 hielt Adolf Hitler von diesem „Balkon” aus seine „Anschluss”-Rede. Am Heldenplatz bejubelten mehr als 200.000 Menschen, dass Österreich nun Teil des nationalsozialistischen Deutschland geworden war. Nach 1945 wurde die Begeisterung von ÖsterreicherInnen für den Nationalsozialismus und ihre Beteiligung an seinen Verbrechen lange verschwiegen. Es waren gerade die Bilder von der unüberschaubaren Menge am Heldenplatz, die kritische Fragen an die eigene Vergangenheit herausforderten und der Vorstellung entgegenstanden, Österreich sei das „erste Opfer” NS-Deutschlands gewesen. Der Balkon selbst wurde zum Tabu – so wie auch andere Orte quer durch Österreich, die für die Geschichte des Nationalsozialismus stehen.

Das Haus der Geschichte Österreich in der Neuen Burg
Als Zeichen eines neuen Bewusstseins für die Gegenwartsrelevanz von Zeitgeschichte wurde 2018 das Haus der Geschichte Österreich in der Neuen Burg eröffnet. Der „Balkon“ bleibt weiterhin für die Öffentlichkeit verschlossen. Eine Öffnung würde bauliche Maßnahmen erfordern, um für die Sicherheit der BesucherInnen und ein stabiles Klima im Gebäude zu sorgen. Unmittelbar hinter dem Altan im Innenbereich des Gebäudes hat das Haus der Geschichte Österreich eine Fläche für Wechselausstellungen eröffnet und diese in Erinnerung an die Leiterin des Frauenorchesters von Auschwitz-Birkenau Alma Rosé Plateau genannt. An diesem Ort fragen wir als Museum die BesucherInnen auch, ob der Altan zugänglich gemacht werden soll. Eine weit überwiegende Mehrheit spricht sich täglich dafür aus.

Museum mit Auftrag
Wir verstehen die Reaktionen des Publikums als Auftrag, die Diskussion zur Zukunft des Ortes möglichst breit zu führen. Deshalb laden wir Sie ein, hier mitzureden, Ihre Ideen und Anregungen einzubringen: In welcher Form sollte dieses Bauwerk Ihrer Meinung nach benutzt werden? Wie könnte es verändert werden? Welche Rolle könnte es für die Öffentlichkeit spielen? Was braucht der Heldenplatz als Ort der Geschichte?

Eine Diskussion in Bildern: Machen Sie mit!
Wir bitten Sie, Ihre Vision bildlich festzuhalten. Wir veröffentlichen alle Ideen, die Sie beitragen und die den folgenden Richtlinien entsprechen: Hochgeladen werden können einfache Handyfotos, die eine Szene zeigen, die in Zukunft auf dem Altan der Neuen Burg stattfinden könnte. Ebenso willkommen sind Skizzen, Collagen oder Montagen. Wir freuen uns über jedes Bild, solange es von Ihnen selbst gemacht wurde und unseren Nutzungsbedingungen entspricht. Bitte senden Sie keine Vorschläge ein, die NS-Symbolik verwenden. Kommentare und Anmerkungen zu Ihrem Bild sind möglich, aber nicht notwendig. Ebenso besteht die Möglichkeit, bestehende Beiträge zu markieren, die Sie für besonders gelungen halten.

Die beliebtesten Vorschläge des ersten Halbjahres (also jene, die am öftesten positiv bewertet wurden) werden im Herbst 2019 in einer Veranstaltung öffentlich diskutiert.

Das Haus der Geschichte Österreich hat den Auftrag, die Zeitgeschichte Österreichs an diesem wichtigen Ort zu vermitteln. Laut Gesetz hat das Haus der Geschichte Österreich ein „Diskussionsforum“ zu sein. Derzeit ist der Umgang mit dem Altan der Neuen Burg offen. Wir laden daher zur Auseinandersetzung darüber ein, was in Zukunft an diesem zentralen Bezugspunkt der österreichischen Zeitgeschichte passieren könnte.





Nutzungsbedingungen

Impressum
„Der Balkon“, eine Baustelle


Wie kein anderer Ort steht der Wiener Heldenplatz symbolisch für die Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich. Der wichtigste Bezugspunkt dafür ist die Fläche über dem Haupteingang der Neuen Burg: der sogenannte „Hitler-Balkon“. Wenn dieser Ort öffentlich zugänglich wäre, wie sollte er Ihrer Meinung nach genutzt werden? Auch wenn kein Bauprojekt unmittelbar geplant ist, ist es der Auftrag des Hauses der Geschichte Österreich, Diskussionen zum Umgang mit der Vergangenheit anzustoßen.
Stimmen Sie hier über Vorschläge ab oder tragen Sie Ihre eigene Idee bei!


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Die Kunstinstallation „The Voices“ – das erste Projekt des Hauses der Geschichte Österreich anlässlich des Gedenkjahres 2018

Weitere „belastete Orte“ des Nationalsozialismus in Österreich
Sortieren nach:

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von BWM Architekten – Johann Moser: ein Anstoß zur Diskussion

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